DIE MITTWOCHE DER ARCHITEKTUR

In Straßburg

Cinéma Odyssée

3, rue des Francs-Bourgeois
03 88 75 10 47
http://www.cinemaodyssee.com

In Mulhouse

Cinéma Bel Air

31, rue Fénélon
+33 (0)3 89 44 84 84
www.cinebelair.org

Saisonstart 2017/18 in Straßburg
Mittwoch 18/10/2017
20h00

Lullaby to My Father

Amos Gitaï, Frankreich, Schweiz, Israel, 2013, 90’

Der Dokumentarfilm verflechtet geschichtliche Ereignisse mit persönlichen Erinnerungen. Er beleuchtet, wie sich in Architektur gesellschaftliche Veränderungen niederschlagen und von wem diese Architektur geformt wird. Wir vollziehen den Werdegang von Munio nach, der 1909 in Polen geboren wird. Im Alter von 18 Jahren geht er nach Berlin und Dessau, um dort Walter Gropius, Kandinsky und Paul Klee am Bauhaus zu treffen. 1933 wird das Bauhaus von den Nazis geschlossen, die Munio des Verrates am deutschen Volk beschuldigen. Munio geht nach Palästina und in Haifa angekommen beginnt er eine Architektenkarriere, bei der er die Prinzipien modernen europäischen Bauens dem Umfeld des Mittleren Ostens anpasst.

Saisonstart 2017/18 in Mulhouse
Mittwoch 12/10/2016
20h00

Sketches of Frank Gehry

Sydney Pollack, 2006, USA, 83’

Dieser Film zeichnet die Karriere des Architekten Frank Gehry durch Interviews mit ihm und seinen Mitarbeitern nach. Unter den wichtigsten Werken dieses Künstlers, findet man insbesondere das Guggenheim Museum in Bilbao oder auch die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Während des Filmes spürt man die Freundschaft zwischen dem Regisseur und dem Architekt, was eine Tiefgründige und intime Analyse des Star-Architekten ermöglicht.

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Mittwoch 22. November

Der Mann mit der Kamera

Dziga Vertov, Russland, 1998, 68′

Ein Mann durchquert mit einer Filmkamera eine russische Großstadt. Dabei hält er das alltägliche Geschehen, das Leben und die Menschen fest. Er zeigt, was die Bewohner tun, sei es Arbeit, Sport oder andere Dinge. Daraus ergibt sich ein wundervoll poetisches Zeitdokument, das den russischen Alltag im Angesicht des politischen Umbruchs auf besondere Weise widerspiegelt.

Mittwoch 8. November

Remeber Acapulco

Ludovic Bonleux, Frankreich-Mexiko, 2013, 82′

Mittwoch 13. Dezember

The World

Jia Zhang Ke, Japan-China, 2005, 143′

A World Park, ein Miniaturpark beherbergt Nachbauten der weltberühmten Monumente, dort arbeitet Tao. Jeden Tag singt und tanzt sie für die Besucher. Ihr Freund, Taisheng, ist Wachmann im Park  Aber ihr Glück steht auf der Kippe, denn Taisheng fült sich zu der Stylistin  Qun hingezogen …

Mittwoch 13. Dezember

Naturopolis : Paris

Isabelle Cottenceau, Frankreich, 2013, 52′

Die Natur erobert die Stadt und der Mensch die städtische Natur. Wie ist es der Natur gelungen, sich in einer Megametropole wie New York zu behaupten? Kann Big Apple als Vorbild für eine nachhaltige Stadtentwicklung stehen? Wünschen Sie sich eine grünere Stadt? ARTE zeigt Ihnen hier, wie das geht!

Mittwoch 17.  Januar

Dämonen und Wunder – Dheepan

Jacques Audiard, Frankreich, 2015, 115′

Die Rebellen der Tamil Tigers haben ihr Ziel eines von Sri Lanka unabhängigen Staates nicht erreicht. Sie wurden besiegt. Um in Frankreich bessere Chancen auf Asyl zu haben, schließt sich Dheepan, einer der unterlegenen Soldaten, mit der jungen Frau Yalini und dem Waisenmädchen Illayaal  zusammen – das Trio behauptet gegenüber den Behörden, eine Familie zu sein. So gelingt den Flüchtlingen in einer Sozialbausiedlung am Pariser Stadtrand der Start in ein neues Leben.

Mittwoch 10.  Januar

Retour à Forbach

Régis Sauder, Frankreich, 2017, 78′

Der französische Dokumentarfilmer Régis Sauder kehrt nach über 30 Jahren zurück in seine Heimatstadt Forbach, die er aufgrund von Perspektivlosigkeit, Gewalt und Hass seinerzeit verlassen hatte.

Mittwoch 14. Februar

Rengaine

Rachid Djaïdani, Frankreich, 2012, 75′

Paris, heute. Dorcy, ein jungee schwarzee Christ, möchte Sabrina, eine junge Araberin, heiraten. Diese Heirat kristalisiert ein bis heute in der beiden Kulturen verankertes Tabu : keine Heirat zwischen Schwarzen und Arabern.  Slimane der große Bruder von Sabrina, möchte die Heirat mit allen Mitteln verhindern…

Mittwoch 7. Februar

Je vous écris du Havre

Françoise Pouline-Jacob, Frankreich, 2011, 52′

Le Havre ist zeitlos, unberührt, in der Zeit stehen geblieben. Liegt es an der Jugend der einstigen Vorzeigestadt des Wiederaufbaus und der Wirtschaftswunderjahre? Oder an den Ambitionen Auguste Perrets, der die „ideale Stadt“ bauen wollte? Der Film lädt zu einer Reise in die Vergangenheit, in die Stadt und in die Kindheit ein.

Mittwoch 14. März

Fahrstuhl zum Schafott

Louis Malle, Frankreich, 1958, 88′

Abends im Büro erschießt Julien  seinen Chef, den Mann seiner Geliebten . Ein perfekter Mord, hätte Julien nicht das Seil vergessen, mit dem er an den Tatort geklettert ist. Er kehrt zurück – und bleibt im Fahrstuhl stecken. Nicht die einzige Panne…

Mittwoch 14. März

Die Böhms – Architektur einer Familie

Maurizius Staerkle-Drux, Deutschland, 2014, 84′

Leidenschaftlich widmet sich die deutsche Familie Böhm der Architekturkunst. Insbesondere Gottfried Böhm, der das Handwerk bei seinem Vater gelernt hat, gilt als einer der bekanntesten und wichtigsten deutschen Architekten des vergangenen Jahrhunderts, er wurde als bisher einziger deutscher Architekt mit dem renommierten Pritzker-Preis ausgezeichnet. Einige seiner skulpturalen Bauten aus einer Kombination von Beton, Stahl und Glas gelten als Ikonen der Architektur. Auch Gottfried Böhms Söhne Stephan, Peter und Paul haben sich dem Kunsthandwerk verschrieben, zusammen mit dem Vater führen sie dessen Lebenswerk fort.

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut. Eintritt 4 €

Mittwoch 18.  April

Ein Herz und eine Krone

Peter Wyler, USA, 2016, 119′

Auf gewisse Weise ist „Ein Herz und eine Krone“ für den Zuschauer genau das, was der englische Titel „Roman Holiday“ verspricht. Die vergnüglichen zwei Stunden im sonnendurchfluteten Rom erweisen sich ebenso wie für Prinzessin Ann als ein federleichter Spaziergang und ein Musterbeispiel für das romantische Starkino der 50er Jahre. Frei von Angestrengtheit, aber nicht von Niveau.

Mittwoch 11. April

Urbaine utopie

Frédéric Touchard, Frankreich, 2016, 52′

Die Insutriestadt Stadt Grande-Synte, an der Nordsee gelegen, erfindet sich ständig neu, stets den Moden der Architektur und der Stadtplanung folgend. Soziale Vielfältigkeit, Ökoviertel und wirtschaftliche Aktiviät sind die Probleme, denen sich die Lenker, Denker und Erfinder der Stadt von heute stellen müssen.

House for Zaha Hadid

Architektor92 Veron, 2016, 7′

Mittwoch 16. Mai

Grand Budapest Hotel

Wes Anderson, Großbretagne, 2014, 100′

Gustave H. ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotels im Alpenstaat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu dem jungen Hotelangestellten Zéro Moustafa auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D., eines Tages stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild.

Mittwoch 16. Mai

The Man next door

Gaston Duprat, Argentinien, 2011, 110′

Leonoardo ist einer der Stardesigner in seinem Land. Als Zeichen seines Erfolg lebt er mit seiner Frau Ana und seiner Tocher Lola im Haus Cucutchet, dem einzigen Haus von Le Corbusier in Argentinien. Eines morgens wird er von einem lauten Geräusch geweckt als bohre jemand in einer Mauer…

Mittwoch 13. Juni

Lieber leben

Grand Corps Malade, Frankreich, 2017, 112′

Der ebenso junge wie schlagfertige Sportler Benjamin kommt nach einem schweren Unfall, bei dem er sich einen Halswirbel gebrochen hat, in ein Reha-Zentrum. Benjamin wird wohl für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen und ist fortan selbst für die simpelsten Dinge auf die Hilfe von Pflegern wie der ungeschickten Christiane oder dem stets gut gelaunten Jean-Marie angewiesen. Er lernt eine Reihe von anderen Patienten kennen, darunter Farid, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, sowie Toussaint und Steve, die sich wie Benjamin nicht unterkriegen lassen. Schnell stellen er und seine neuen Freunde fest, dass es gemeinsam viel leichter ist, sich mit seinem Schicksal zu arrangieren…